
Neue Standards
Den steigenden Energiekosten kann im Baubereich mit einer Maßnahme besonders wirkungsvoll begegnet werden: mit der Senkung des Energie-
verbrauchs. Unabhängig, ob Neubau oder Sanierung, ob Wohnungs- oder Gewerbeimmobilie - nur durch optimale Dämmung, Berücksichtigung des sommerlichen Hitzeschutzes und durch eine auf die Nutzung abgestimmte technische Konzeption kann der Primärenergieverbrauch gesenkt werden.
Die heute gültige Wärmeschutzverordnung beschreibt den Standard, der vor fünf Jahren Maß der Dinge war. Will man KfW-Mittel (KfW-60, KfW-40 bis zum Passivhaus) nutzen, müssen bessere Richtwerte umgesetzt werden. Die Frage, die sich stellt, lautet: Welche Standards müssen angelegt werden, um über einen Nutzungszeitraum von 30 bis 40 Jahren wirtschaftlich vertretbare Nebenkosten beim Betrieb eines Gebäudes zu haben?
Dieser Frage gehen wir derzeit bei unserem Objekt Forum+ in der Werner-von-Siemens-Straße Erlangen nach: Der Primärenergieverbrauch des vor 30 Jahren erstellten Bürogebäudes betrug zuletzt 500 kWh für Heizung, Kühlung und Licht. Nach entsprechenden Berechnungen gehen wir davon aus, dass nach der Generalsanierung ein Primärenergieverbrauch von ca. 100 kWh gegeben sein wird.





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